UP-DATE!!! Frust und Freude beim Garteln im Hochbeet

Hello 🙂

Nach der Hitzewelle, die über uns in Südbayern hinweg gerollt ist, folgte heute Morgen ein kräftiges und erfrischendes Gewitter. Zeit, eine Bestandsaufnahme im Hochbeet am Balkon zu machen.

Eigentlich war mein Ziel, einen Teil unseres Obst, – Gemüse – und Kräuterbedarfs über meine Hochbeete und Kübel abzudecken. Hm … vielleicht war das ein zu hoch gestecktes Ziel.

Selbst hier oben in der vierten Etage habe ich mit fliegenden und krabbelnden Plagegeistern zu kämpfen, die das Leben meiner Pflanzen schwer machen oder im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass sie es nicht überleben. Das hält den Frustpegel aufrecht, schürt gleichzeitig aber auch meinen Ehrgeiz 😉 Außerdem lerne ich dabei sehr viel, dass lässt mich darauf hoffen, dass meine Daumen doch noch grün werden. Schwarz von der Erde sind sie ja schon 😉

Hier die Fotostrecke als Vorschaubilder, die sich beim Anklicken in ihr Originalformat vergrößern.

Mini-Aubergine und Basilikum

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Foto: Mini-Aubergine / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Basilikum im Bett der Mini-Aubergine / © Der grüne Mami Blog

Trauermücken

Im Beet der Mini-Aubergine tummeln sich Trauerfliegen- oder Mücken. Es ist nicht das einzige Beet, dass von den lästigen Viechern befallen ist. Das Problem an der Sache ist: Gieße ich nur einen Schluck, welken meine Pflanzen dahin. Gieße ich „normal“, hab ich die Mückenplage +grmpf+

Laut Tante Google sind die Weibchen extrem produktiv und legen zwischen 100 und 200 Eiern in der Erde ab. Daraus schlüpfen nach zirka einer Woche ihre gefrässigen Larven, die sich von abgestorbenen Pflanzenresten, den Pflanzenwurzeln oder von keimenden Samen ernähren. Na super 😦 !

Mein mit viel Liebe selbst gezogener Borretsch ist den Larven der mistigen Trauerfliege zum Opfer gefallen. Er ist mir komplett verendet 😦

Zucchinipflanzen

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Foto: Gelbe Zucchini / © Der grüne Mami Blog

Die Zucchini ist eine stark zehrende, wärmeliebende Pflanze, die gut gewässert werden muss. Stark zehrend bedeutet, dass sie viele Nährstoffe braucht, um zu wachsen. Das hier ist meine dritte Frucht, die beim Heranwachsen eingeht. Laut verschiedener Foren liegt es daran, dass die weiblichen Blüten unzureichend befruchtet werden.

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Foto: Mini-Zucchini / © Der grüne Mami Blog

Die Mini-Zucchini hat mir bisher fünf Früchte beschert, aber damit scheint es jetzt auch vorbei zu sein. Wahrscheinlich habe ich jetzt zu viele männliche Blüten an der Pflanze. Die erkennt man am langen dünnen Stiel mit einer Blüte oben drauf. Zudem haben beiden Zucchinipflanzen an den Folgen der etwas längeren nasskalten Sommerperiode zu leiden. Richtig warm und schön war es bisher bei uns nur ein paar Tage.

Mangold

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Foto: Mangold im Beet / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Mangold im Kübel / © Der grüne Mami Blog

Der Vergleich zum Mangold im Hochbeet und im Blumenkasten zeigt, dass er sich im Beet definitiv wohler fühlt. Ich habe den Mangold selbst ausgesät und dann umgepflanzt. Scheinbar können sich die Pflanzen im Hochbeet mehr Nährstoffe ziehen als im Kübel.

Karotten/Möhren

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Foto: Karotten neben dem Mangold im Beet / © Der grüne Mami Blog

Meine zarten Karottenpflänzchen haben zwar auch mit den kleinen Mücken zu kämpfen, halten sich bisher aber ganz wacker. Ich hoffe, die werden noch was!

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Foto: Oregano im Beet / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Tomaten, Tagetes, Zwiebeln, Spinat und Basilikum im Hochbeet / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Ein Blick hinein in die gute Tomatenstube 😉 Die ersten gelben Blüten sind zu sehen / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Die Tomaten reifen langsam in ihrem Minigewächshaus / © Der grüne Mami Blog

Von Buschbohnen und Schlangengurken

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Foto: Buschbohnen, Schlangengurke und Schnittlauch / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Kleine Schlangengürkchen / © Der grüne Mami Blog

Ich habe die Blätter der Buschbohnen und der Schlangengurke stark zurück geschnitten, weil sie die anderen Beete links und rechts völlig zu überwuchern gedroht haben. Es scheint ihnen nicht geschadet zu haben. Dagegen hat mein Bohnenkraut die Larven der Trauermücke nicht überlebt und ist eingegangen.

Zuckererbsen & Co.

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Foto: Mini-Gurke, Zuckererbsen und Bohnenkraut / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Fast verendete Zuckererbsen / © Der grüne Mami Blog

Im Beet von Zuckererbsen, Mini-Gurken und Bohnenkraut hab ich mir selbst ein Bein gestellt. Ich habe viel zu viele Samen ins Beet gestreut. Nachdem die Pflanzen aus dem Boden heraus geschossen kamen, war es beinahe schon zu spät, einzugreifen. Ich habe mich hingesetzt und sie aussortiert, wie bei der Karotte, dem Mangold und dem Spinat auch. Die stärksten Pflanzen habe ich behalten und sie mit viel Fingerspitzengefühl wieder eingesetzt und angegossen. Im Falle der Zuckererbse war das wohl keine gute Idee. Und die Larven der Trauermücke macht ihnen wohl auch zu schaffen. Ein Gutes gibt es aber von dem Beet auch zu berichten. Meine Kleinen haben schon jeweils eine Mini-Gurke verspeist und sie für sehr lecker befunden 🙂 Die dritte Gurke ist auch schon fast erntereif 🙂

Erdbeeren

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Foto: Erdbeeren im Beet / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Erdbeerpflanze „Kletter Toni“ im Kübel / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Erdbeeren im Balkonkübel / © Der grüne Mami Blog

Ich habe mit den Erdbeerpflanzen kein glückliches Händchen. Entweder hab ich vertrocknete Stengel oder die Früchte aller Erdbeeren zusammen, faulen bereits beim Heranreifen. Die wenigen Früchte, die es bis ins Endstadium geschafft haben, wurden von meinen kleinen Leckermäulern schon verdrückt 😉

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Foto: Kamille im Balkonkübel / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Lavendel im Kübel / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Rote Paprika und Basilikum im Kübel / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Olivenbaum im Kübel / © Der grüne Mami Blog

Kartoffel im Jutesack

Mei, mir ist eine Schweinerei passiert. Ich wollte den Jutasack mit den Kartoffeln aus der großen Eurokiste heraus heben, damit er besser Platz hat und was geschieht? Er reißt!!!! Himmel!!!! Es scheint den Pflanzen aber keinen Abbruch getan zu haben. Ganz im Gegenteil, jetzt wächst aus der Lücke sogar eine Pflanze 🙂

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Foto: Kartoffeln im Jutesack / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Das mega Loch im Jutesack / © Der grüne Mami Blog

Spinat

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Foto: Spinat im kleinen Kübel / © Der grüne Mami Blog

Wie es aussieht, habe ich es mir mit dem Spinat gründlich verscherzt. Ich hab die Spinatsamen ausgesät und ihm beim Wachsen zugeschaut und dann war ich der Meinung, ich müsste ihn ein paar Mal umpflanzen. Tja, jetzt hab ich die Quittung. Aber vielleicht ist es ja noch nicht zu spät, neue Samen auszustreuen? Hm …

Petersilie und Dill

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Foto: Petersilie ade. Die Dillsamen sind ausgesät / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Rosmarin, Petersilie und Dillsamen in einem Kübel / © Der grüne Mami Blog

Ich hatte so einige Petersilienpflanzen. An die eine, die fast bis in den Himmel hinauf geragt hat, könnt ihr Euch sicher erinnern. Ich hab sie raus geschmissen. Ich hatte schon Salbei und Thymian gegen die speziellen Schädlinge der Petersilie gepflanzt, bin mit dem „Wasserwerfer“ auf die Blattläuse los gegangen, aber es hat einfach nix genützt. Keine andere Pflanze hatte je Probleme mit dem Getier, nur die Petersilie. Ich habe jetzt eine neue kleine Pflanze gekauft und werde sehen, was sich tut. Aber wenn die auch wieder befallen wird, war´s das. Dafür habe ich an zwei Stellen Dillsamen ausgestreut. Ich bin gespannt, was daraus wird.

Himbeeren und Blaubeeren

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Foto: Himbeerpflanze im Kübel / © Der grüne Mami Blog

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Foto: Die erste Blaubeere ist in Sicht! / © Der grüne Mami Blog

Was es mit der Himbeere auf sich hat, ist mir ein Rätsel. Meine Leckermäuler haben bereits zwei Hände voll Früchte genascht, deshalb sieht sie so kahl aus. Aber heute habe ich bestimmt zehn kleine grüne Käfer vom Balkon geworfen, die auf den heran reifenden Früchten gesessen haben. Was hat das wohl zu bedeuten??

Wespen im Rollokasten

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Foto: Wespen im Rollokasten / © Der grüne Mami Blog

Nach langer Beobachtung bin ich zum Schluss gekommen, dass sich Wespen bei uns im Rollokasten unseres Schlafzimmers eingenistet haben. Die Plagegeister breiten sich darin genüsslich aus und um sich mehr Raum zu schaffen, zerkleinern die Wespen das Styrophor, das sich im Kasten ja irgendwo befinden muss. Ich hab schon zwei dicke Tesastreifen an unserer Rolloleine im Schlafzimmer befestigt, nachdem sich eine Weps im Raum verirrt hatte. Wir haben an jedem Fenster Fliegennetze, deshalb konnte sie nicht heraus.

Ich bin wirklich nicht begeistert davon, aber dagegen werden wir auch nichts unternehmen. Vor zwei Jahren hatten wir bereits an einer völlig anderen Stelle am Balkon ein Wespennest und die waren im Herbst wieder weg.

4 Kommentare

  1. Peter H. · · Antwort

    Hallo Paula,

    ich habe mit Begeisterung die Beiträge zu deinem Hochbeet gelesen. Ich finde die Idee super für den Balkon. Wie hoch waren die Investitionskosten in die Kisten? Ich überlege, deine Idee zu übernehmen. Wie hast du die Kisten befüllt? Ist das reines Kultursubstrat oder auch Kompost/Gartenabschnitt?

    Ich freue mich auf weitere interessante Berichte von dir.

    Gruß
    Peter

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    1. Hallo Peter,

      es freut mich sehr zu lesen, dass Dir meine Beiträge so gefallen 🙂 Was wir alles an Materialien verarbeitet haben, kannst Du gern hier nachlesen: https://dergruenemamiblog.com/2015/06/06/geschafft-projekt-unser-neues-hochbeet/

      „Wie hoch waren die Investitionskosten in die Kisten?“

      Wir haben neun große und eine niedrige Eurokiste aus dem Baumarkt gekauft. Der Preis dafür liegt, je nach Baumarkt zwischen knapp 10 Euro und 13 Euro pro Stück.

      „Wie hast du die Kisten befüllt? Ist das reines Kultursubstrat oder auch Kompost/Gartenabschnitt?“

      Erst einmal habe ich drei Europaletten geschenkt bekommen, die ich mir auf die Größe der Eurokisten zurecht gesägt habe. Zwischen dem Boden und den Kisten soll Luft zirkulieren und auch überschüssiges Wasser abfließen können.

      Eine Rolle 15 m x 1 m atmungsaktiver Flies hat ausgereicht, um alle neun Eurokisten auszukleiden. Dazu waren keine besonderen Befestigungen nötig, nur Fingerfertigkeit beim Falten 😉

      Wir haben ungefähr 60 Liter Blähton und als der aus war, keine Ahnung wie viel Schnittgut/Gartenabschnitt verbraucht, um den Boden um gute vier Zentimeter (also entweder Blähton ODER Schnittgut/Gartenabschnitt) auszulegen. Da wir ja keinen Garten haben, bin ich die Sträucher am Wegrand abgegangen und habe herunter gefallene, trockene Ästchen etc. eingesammelt.

      Wir haben zwischen 550 und 600 Liter angereicherte Erde für die Kisten verwertet. Also Erde, die zwar frei von Torf, aber reich an Nährstoffen ist. Ich wollte ja viele stark zehrende Pflanzen wie Zucchini, Tomaten, Aubergine, Karotten, Kartoffeln … Wenn uns die Erde ausgegangen ist und der nächste Baumarkt zu weit weg, hab ich eben „normale“ Bioerde ohne Torf gekauft. Aber wir haben aus dem Baumarkt auch Biodünger mitgenommen, den ich dann in diese weniger reichhaltige Erde mit hinein verarbeitet habe. Ist das von mir halbwegs verständlich ausgedrückt?

      Zu guter Letzt habe ich noch eine kleine Packung Stroh für Nager dazu gekauft für die Erdbeerfrüchte, damit sie nicht auf der Erde liegen.

      Habe ich damit all deine Fragen beantwortet? Wenn nicht, bitte immer her damit 🙂

      Liebe Grüße,
      Paula

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  2. Peter H. · · Antwort

    Vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung 🙂 Alle meine Fragen sind mehr als ausreichend beantwortet.
    Ich glaube ich verzichte dann gleich auf den Blähton und ersetze ihn durch Abschnitte. Der Blähton hat mich schon neulich beim Recycling von Erde aus meinen großen Kübeln geärgert. Das Raussammeln hat ewig gedauert.
    Die Floragard Erden sind aber nicht torffrei oder? Welche benutzt du da? Ich habe bisher leider nicht so gute Erfahrungen mit den torffreien Erden gemacht, obwohl der Gedanke dahinter super ist. Leider habe ich noch keine annehmbare bezahlbare Umsetzung finden können.

    Gruß
    Peter

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    1. Hallo Peter,

      ich habe beim Kauf der Erde gar nicht auf die Marke geachtet. Mir war das Preis-Leistungsverhältnis wichtig, dass sie biologisch und frei von Torf sowie nährstoffreich ist.

      Was ist denn bei deinen Pflanzen passiert, als Du torffreie Erde benutzt hast? Würde mich interessieren 🙂

      Liebe Grüße,
      Paula

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