We love Vienna

Meine Mädchen und ich sind ganz verliebt ❤ In unser neues zu Hause, in die Menschen und in unser neues Leben ❤

Der Umzugstag

Die lange Vorbereitungszeit für unseren Auszug hat sich gelohnt. Viele Hände haben uns geholfen alle Kartons, Taschen, Säcke, Fuhrpark und Möbel in den Transporter und Autos zu verstauen. Innerhalb drei Stunden war es vorbei. Bei meinem letzten Rundgang durch unser ehemaliges Heim habe ich mir gerade noch ein Tränchen verdrücken können. Die Mädchen haben von alle dem gar nichts mitbekommen. Sie waren durch meine liebste Cousine bestens abgelenkt und konnten es kaum erwarten, dass es los geht.

Das große Abenteuer hat begonnen

Von unseren lieben Mitbewohnern bekamen wir besondere Unterstützung. Sie reisten am Vortag extra von Wien an, um uns am Umzugstag zu helfen und uns nach Hause zu führen ❤ Nachdem die Arbeit getan und wir abreisebereit waren, saß meine Freundin neben unserer Ronja Räubertochter. Ronja verträgt lange Fahrten nicht besonders gut und ab drei Stunden wird es für sie zur Qual.

Für die Fahrt habe ich mir für meine Mädchen besondere Geschenke einfallen lassen. Sie haben allerlei Heftchen mit Stickern bekommen sowie neue CD-Player und Hörspiele, von Oma und Opa gesponsert. Außerdem zwei neue Reisekissen von meiner liebsten Cousine für das kleine Nickerchen.

Die lustigsten sechseinhalb Stunden

Wir hatten wunderschönes Wetter und eine abwechslungsreiche Strecke. Von Autobahn bis über Schnellstraßen und durch Ortschaften gondeln war alles dabei. Eine Stunde davon viel dem Verkehr zum Opfer 😉 Wir haben drei Pausen von insgesamt einer Stunde gemacht. Davon war der letzte Halt der Längste. Die Mädchen konnten sich an einem kleinen Spielplatz austoben und stärken.

So gesehen war das, insbesondere für Ronja Räubertochter, die ideale Art zu reisen. Denn Ronja war weder mulmig, noch war ihr schlecht oder sonst wie komisch zu mute. Ich glaube auch nicht, dass ich je so eine lustige und fröhliche Fahrt erlebt hätte. Wir haben unterwegs so viel gelacht!

We love Vienna

Durch die Zeitverzögerung war unser Umzugswagen schon weit vor uns da gewesen. Unsere herzigen Wiener hatten im Vorfeld bereits alle Fäden gezogen und so war unser Hab und Gut bereits bei unserer Ankunft ausgeladen – irgendwo im Vorgarten und im Vorraum 😉 Das war mir so was von wurscht. Hauptsache alles war da und heile!

Die Mädchen haben sich schon sehr auf den verwunschenen Garten gefreut und so waren sie, kaum dass sie aus dem Auto draußen waren, schon in seinen Gefilden verschwunden. Mama und ihre liebsten Menschen konnten in Ruhe die Sachen ins Innere des Hexenhäuschens schaffen und unser Zimmer zumindest für die erste Nacht einrichten. Der Pizzalieferservice versorgte uns am frühen Abend mit dem Notwendigsten und zur ungewohnt späten Stunde gingen die Mädchen zu Bett. Das hielt sie trotzdem nicht davon ab, am nächsten Morgen um sieben Uhr auf der Matte zu stehen und „Ich habe Hunger! Wann gibt es Frühstück?“ zu krähen 😉

Behördendschungel und Jobhunting

Ja, auch in unserer neuen Lieblingsheimatstadt Wien müssen die Hürden der Behörden genommen werden. Es ist wie sich ohne Machete durch den Dschungel zu kämpfen, doch ich bin nicht so weit gekommen, um jetzt klein bei zu geben! Immerhin sind wir in der ersten Woche bereits zu Wienerinnen geworden und meine Mädchen besuchen schon seit knapp zwei Wochen den Kindergarten. Dort sind sie gar nicht mehr weg zu bekommen, weil es ihnen so gut gefällt! Gleich am Besuchstag haben sie schon Freunde gefunden.

Die Jobsuche gestaltet sich auch steiniger als anfangs gedacht, doch ich schlängel mich einfach an den Hindernissen vorbei. Heute bin ich beispielsweise zwei Kilometer durch die schöne Stadt Wien gewandert, weil ich mich das ein oder andere Mal mit den Öffis ur verlaufen hab +g+ So lerne ich wenigstens die Stadt und das öffentliche Verkehrsnetz kennen 😉

Sechs Leut und eine Katz

Ich finde es erstaunlich, wie schnell die Kids sich aneinander gewöhnt haben. Selbst der kleine Muck mit seinem zarten Lebensjahr tat sehr bald lautstark seinem Unmut kund, wenn die Mädchen sich rauf ins Zimmer verzogen haben, um ein wenig allein zu sein. Es ist auch herzerweichend, wenn er seine kleinen Ärmchen nach mir ausstreckt und von mir hoch gehoben werden will. Meist macht er das, wenn ich mit meinem Espressokänchen am hantieren bin.

Ich könnt mich kaputt lachen, wenn die Mädchen mit dem Kleinen Fangen spielen. Selbst die schwarze und scheue Katze liegt jetzt neben mir gekuschelt und hält sein Nickerchen. Auch Ronja Räubertochter darf sich ihr ab und an nähern und ihn sogar streicheln.

Gestern hat sich meine Lilifee kreativ verausgabt und alle Mädels mit Bodypaintingmotiven verschönert. Leider kam ich nicht mehr dazu, meine Kunstwerke an meinen Armen zu fotografieren. Ich bin mit Klamotten unfreiwillig in der Badewanne gelandet. Der kleine Muck wollte mit den Mädchen baden, traute sich dann doch nicht allein und nahm mich kurzerhand mit ins Wasser.

Neben den wunderbar chaotischen Zuständen einer Großfamilie, packe ich Kartons aus, wenn ich nicht gerade irgendwo unterwegs bin. Dazwischen werden Möbel gerückt, Zeugs umgeschlichtet, Sachen ausgemistet und im Garten gewerkelt.

Wir sind noch lange nicht fertig, weil plötzlich auf sechs Personen heranzuwachsen doch noch mal eine andere Hausnummer ist. Dennoch fühlen wir uns wohl.

We love Vienna ❤

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