2017 – Neuanfang 2.0

War 2016 für Euch auch so ein turbulentes Jahr? Für uns kann ich darauf definitiv mit einem großen dicken JA! antworten.

Wir drei haben bis jetzt schon zwei Umzüge hinter uns, mindestens zwei Kindergartenwechsel und auch so hat uns das vergangene Jahr ordentlich durchgeschüttelt. Meine Mädchen haben viel verkraften müssen und so manche Veränderungen hätte ich ihnen gern erspart. Doch das lag und liegt nicht in meiner Macht.

2017 – Neuanfang 2.0 in der Heimat

Gut, Wien sollte es nicht sein. Das ist in Ordnung. Denn, sonst würde ich heute noch einem Traum hinterher laufen und mich fragen: „Was wäre, wenn…“.

Wir sind nun wieder in der Heimat. Ich gestehe, dass es sich verdammt gut anfühlt. Wir sind von lieben Menschen umgeben, die uns gern haben und die gewohnte Umgebung gibt uns Sicherheit. Ständig treffen wir Leute, die wir kennen und bleiben zu einem kleinen Ratsch beisammen stehen. So erfährt man auch gleich alle wichtigen Neuigkeiten des Ortes und seiner Bewohner. Schön ist das ❤

Nein, es ist wirklich nicht einfach, sich genau an diesem Fleckchen Erde uns ein neues Leben aufzubauen, aber wir sind guter Dinge. We think positiv! Egal, wie viele Steine uns das Leben noch in den Weg legt, wir schlängeln uns an ihnen vorbei. Und weil es gerade echt passt, möchte ich einen Spruch zitieren, den ich letztens erst gesehen habe:

When life knocks you down, calmly get back up, smile, and very politely say:

„You hit like a bitch!“

Langer Atem und Altbewährtes

Ich tue mich noch mit der rasanten Geschwindigkeit schwer, in der sich die deutsche Gesellschaft bewegt. In Wien war das ein wenig anders, langsamer 😉 Hier eröffnen sich mir in einem Atemzug fünf neue Chancen und im nächsten Moment sind die wieder fort. Es bleibt kaum Zeit zu reagieren und zuweilen negative Entscheidungen zu verarbeiten! Das Tempo ist vorgegeben und es geht sofort weiter. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren und weiterzumachen.

Andersherum haben wir auch jede Menge Glück mit Altbewährtem. Zum Beispiel haben wir nur durch unsere langjährige Zugehörigkeit zu diesem Ort sofort Kindergartenplätze bekommen und sogar in der alten Gruppe. Meine Mädchen haben sich so gefreut, weil sie sowohl zu den Kindern als auch zu den Erzieherinnen eine echte Verbindung haben. Den Betreuerinnen sind sie am ersten Tag sofort in die Arme gefallen und haben sich erst einmal lange drücken lassen. Die Kinder haben sich wiedergesehen, umarmt und da weitergemacht, wo sie vor sieben Monaten aufgehört hatten. Auch die Eltern haben mich wieder in ihrem Kreis aufgenommen, als wären wir nie weg gewesen. Der Wahnsinn!

Ankommen und unendlich dankbar

Auch wenn wir noch ein gutes Stückchen des Weges zu gehen haben, bis wir uns zurück lehnen können, kommen wir langsam in unserem neuen Leben an. Das habe ich all den lieben Menschen zu verdanken, die uns in dieser schweren Zeit so sehr unter die Arme gegriffen haben und uns noch unterstützen. Und das, obwohl ich noch nicht mal danach gefragt habe. Das war auch nicht nötig, denn erst in schweren Zeiten zeigt sich, wem man wirklich wichtig ist und was man ihnen bedeutet.

Danke ihr Lieblingsmenschen da draußen ❤

ein Kommentar

  1. […] meinem letzten Beitrag im Januar hat sich doch ordentlich was getan – sowohl von den Temperaturen her, als auch vom Leben […]

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