Last-Minute (DIY) Geschenke

Braucht ihr noch Inspirationen für Weihnachten und mögt ihr gern selbst gemachte Dinge? Dann hätte ich die ein oder andere Idee für Euch, was auch das Zeug zu einem schönen Weihnachtsgeschenk hat 🙂

Genähtes

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Kosmetiktasche(n) / (c) Der grüne Mami Blog

Das hier ist die Kosmetiktasche Susi von Pattydoo. Das Schnittmuster ist kostenlos. Falls ihr also noch etwas Baumwollstoff und Vlieseline zu Hause habt (im Idealfall noch einen Reißverschlussfuß) und Euch die Nähmaschine einigermaßen vertraut ist, wäre das eine schöne Idee.

Ich würde mich immer noch eher als Anfängerin bezeichnen und habe bis zu diesem Zeitpunkt noch nie einen Reißverschluss irgendwo angenäht oder wußte, was Kellerfalten sind 😉 Das Video zu dem Schnittmuster ist jedoch absolut empfehlenswert (bitte erst einmal von Anfang bis zum Ende ansehen!) und auch eine blutige Anfängerin wird so etwas Zauberhaftes hinbekommen. Versprochen!

Die kleineren Täschchen hatte ich hier schon mal vorgestellt. Auch die sind echt easy, vor  allem aber schnell zu machen. Ihr könnt Euch die Größe ja nach euren Bedürfnissen anpassen und statt Klettverschluss einfach Kam Snaps nehmen.

 

Ansonsten kann ich Euch Pattydoo´s Seite an sich einfach nur empfehlen. Mit ihren Videos schafft sie es, selbst schwierigere Projekte einem so verständlich zu erklären und zu zeigen, dass man die Dinge einfach mal ausprobieren muss. Außerdem hat sie echt viele kostenlose Freebies auf im Angebot.

Katha von Bananenmarmelade hat auf ihrem Blog eine gut verständliche Nähanleitung für eine Mini-Geldbörse geschrieben. Vielleicht ist das ja was für Euch?

Ich hab noch ein ganz besonderes Nähprojekt für Kinder. Ich muss gestehen, dass ich es selbst noch nicht ausprobiert habe. Es ist jedoch schon auf meiner langen „Das will ich noch unbedingt machen“ Liste 😉

Schaut doch mal in der Facebook Gruppe von HerzWolke vorbei und bewundert ihre Kuscheldrachen. Ihre Schnittmuster sind kostenlos und die Stofftierchen einfach herzig. Was ich bisher mit bekommen habe, sind die gar nicht so schwer zu kreieren. Ich würde wahrscheinlich auf den kuschelweichen Plüschstoff von kullaloo zurück greifen. Die haben aber auch sonst total nette Sachen für Nähbegeisterte.

Wem das zu heikel ist, aber trotzdem was für seine Kids machen möchte, kann ich Euch die Leggings (von 74/80 – 134/140) „LittleLegLove“ von nEmadA wärmstens empfehlen. Ihr müsst Euch da leider ein bisschen durchscrollen, da sie die Datei in einer Dropbox abgelegt hat.

Ich könnte Euch noch viel mehr Anregungen geben, aber das sollte für das Erste genügen 😉

 

Gewolltes

Wem das Nähen nicht so liegt, aber gern mit Strick- oder Häkelnadeln umgeht, dem kann ich Mützen und Schals ans Herz legen. Besonders dickes Garn ist im Nu verstrickt. Ich rede von Nadelstärken (=NS) 10, 12 oder mehr. Wenn ihr „nur“ Garn für NS 5 oder 6 Daheim habt, dann nehmt doch einfach zwei Knäule zusammen! Lasst Euch von meinen Beispielen, die ich Euch oben unter Mützen und Schals verlinkt hab, inspirieren! Bei einem Schal, den ich heute immer noch gern trage, habe ich sogar drei oder vier verschiedene Knäule verarbeitet.

Für dieses Jahr stricke ich meinen Mädels und mir neue Mützen mit Neongarn. Schaut mal hier, das mein ich … Und weil ich wieder mal Lust auf was komplett anderes hatte, habe ich mir von MyOma auch je eine Anleitung für meine Mädchen und für mich mit bestellt. Wäre doch auch ein feines Weihnachtsgeschenk 🙂

Meine Mädchen sind von ihrem gehäkeltem Essen für ihre Kinderküche total begeistert und spielen damit sehr gern. Die sind auch sehr schnell gehäkelt.

Für die Kreativlinge unter Euch, die gut mit einer Häkelnadel umgehen können, habe ich noch was sehr Nettes. Wie wäre es mit einem gehäkeltem Mandala oder Traumfänger? Die gibt es in unterschiedlichen Ausführungen mit Videos auf Youtube. Schaut mal, zum Beispiel hier, hier, hier oder hier.

 

Kreatives / DIY 

Was ich noch ganz oben auf meiner Liste habe, ist ein persönlich gestalteter Kalender. Das geht aber auch für Notizbücher oder Hausaufgabenhefte oder Ähnliches. Auf Youtube habe ich dieses Video dazu gefunden, allerdings gibt es dazu noch jede Menge mehr Beispiele.

Was ich auch sehr fein finde, sind selbst geknüpfte Armbänder. Ich mag die Anleitungen von mademomselle – klick hier und hier.

 

So, wenn Euch noch was dazu einfällt oder ihr mehr Inspirationen braucht, lasst es mich wissen 🙂
Frohes DIY´en und lasst es Euch gut gehen

Eure Paula

 

 

Advent, Advent

Wir sind bereits in Weihnachtsstimmung, und ihr?

Ich habe dieses Jahr schon früh angefangen, für die Adventszeit zu schmücken und zu gestalten. Meine Mädels sind begeisterte Bastlerinnen, jedoch in ihrem Tempo und das kann auch nur zwei Minuten am Tag sein 😉 Dementsprechend habe ich auch viel selber gemacht.

Unter anderem habe ich eine kleines Stück Wand im Flur für die Adventszeit dekoriert. Ronja Räubertochter wünschte sich einen schlichten Schokokalender und nichts selbst Kreiertes. Sie wollte, dass ich mich abends auch mal ausruhe und nicht nur für sie und ihre Schwester arbeite +schmelz+ Auch Pippi Langstrumpf ist froh um ihren Schokikalender.

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Adventsdeko / (c) Der grüne Mami Blog

 

Dennoch konnte ich mich nicht zurück halten und habe mit meinen Mädchen zusammen ein Familienglas kreiert. Das hat zwar nichts mit Weihnachten oder der besinnlichen Zeit zu tun, aber ich nutze die Gunst der Stunde, jetzt damit zu beginnen.

Unser Familienglas enthält alle schönen Gedanken und Erinnerungen, die wir zusammen gesammelt haben. Nach dem Abendessen setzen wir uns hin und jeder von uns malt und/oder schreibt seinen schönsten Moment des Tages auf. Es gibt immer einen, auch wenn der Tag noch so bescheiden verlaufen ist 😉 Bei Ronja Räubertochter war es beispielsweise das Schmücken des Christbaumes im Kindergarten.

Meine Mädchen lieben diese Idee, darum hat das Glas auch auf dem Adventstischlein seinen festen Platz gefunden und das Engelchen bewacht es 🙂

Wie gesagt, wird bei uns gern und viel selbst gemacht. So habe ich auch dieses Jahr wieder meiner Kreativität freien Lauf gelassen und ein paar Weihnachtsdekorationen entworfen. Zur Hilfe standen mir kostenlose Vorlagen aus dem Internet. Entstanden sind diese Kleinigkeiten, die unsere Fenster zieren …

Auch wir haben dieses Jahr unser erstes eigenes Adventsgesteck. Einen Kranz wollte ich nicht und echte Kerzen sind mir bei meinen wilden Hühnern einfach zu heikel. Also war ich in der Drogerie und bin tatsächlich fündig geworden 🙂

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Unser Adventsgesteck / (c) Der grüne Mami Blog

Die roten LED Teelichter glitzern schön und sind ungefährlich. Am Sonntag machen wir die erste Kerze an 🙂

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Deko am Fenster / (c) Der grüne Mami Blog

Und sonst haben wir natürlich auch noch überall so a bisserl Deko.

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Adventsdeko / (c) Der grüne Mami Blog

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Adventsdeko / (c) Der grüne Mami Blog

Und, wie gestaltet sich bei Euch so die Adventszeit? Seid ihr auch so begeisterte Dekorateure und Bastler wie wir? Oder habt ihr es nicht so mit der besinnlichen Weihnachtszeit? Zeigt in den Kommentaren doch eure Dekoideen her! Ich bin neugierig 🙂

 

Seid lieb gegrüßt

Eure Paula

 

Zu viele DIY Projekte? Dieser Fahrplan hilft.

Habt ihr, besonders zur Vor-Adventszeit, auch zu viele DIY Projekte, an denen ihr arbeitet? Gerade habe ich nämlich schöne Sätze gelesen, die gut dazu passen …

* Mach eine Sache nach der anderen.

Auch ich sollte mir die Worte hinter beide Ohren schreiben ;-). Denn, ich hab gefühlte 25 Projekte gleichzeitig laufen – sei es Häkeln, Stricken, Nähen oder Bastelarbeiten oder sonstige DIY Dinge. Noch dazu kommen ständig neue Ideen dazu! Das wird auf Dauer zu viel, weil es soll ja Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Findet ihr nicht auch?

Mir hat es geholfen, einen Fahrplan zu machen, um nicht den roten Faden und die Freude am Ausleben meiner Kreativität zu verlieren. Erst heute hab ich Stift und Block zur Hand genommen und mir mal alles aufgeschrieben, was ich gerade tue und was ich noch tun möchte. Um für mich die Übersicht zu behalten, hab ich das nach Näh- und Handarbeitsprojekte eingeteilt. Danach habe ich mir überlegt, was wir in den nächsten Tagen und Wochen für Termine haben und ob Festlichkeiten anstehen. Bei uns ist beispielsweise der November voll mit Geburtstagen und der Advent steht schon vor der Tür.

Natürlich habe ich mir auch Gedanken gemacht, ob ich überhaupt etwas selber machen möchte oder nicht. Der Adventskalender meiner Mädchen aus gehäkelten Säckchen darf dieses Jahr wieder ran, also hab ich damit keine Arbeit 😉

Daher haben wir einfach ein paar Tage vor einem Event oder Geburtstag uns nachmittags (oder ich am Abend) hingesetzt und mit viel Herzblut Dinge kreiert. Dazwischen, und auch weil wir das so gern machen, haben wir immer wieder mal für die Adventszeit gebastelt (oder ich genäht) und so konnten wir am vergangenen Wochenende schon unsere ersten Werke in unserer Wohnung anbringen (Extra Beitrag + Fotos folgen noch).

Sicher, auch ich habe meine UFOs (= UnFertige (Näh-) Objekte) bei mir herum liegen, die aber eben noch warten müssen, bis sie dran sind. Eins nach dem anderen, dafür langsam und bewusst zu Ende bringen 🙂

Ich hoffe, dass mein Beitrag Euch bei eurer Planung ein wenig unterstützen konnte.

 

Seid lieb gegrüßt 🙂

Eure Paula

Wie die Nähliebe entstand

Ich hab Euch hier darüber berichtet, dass ich seit ner guten Weile nähe. Bevor ich Euch meine Werke präsentiere, will ich erzählen, wie es dazu kam.

Der Prozess begann schleichend. Ich habe gar nicht gemerkt, wie schnell ich an der Nadel hing! Erst flickte ich mit billigem Garn und Nadel dürftig die Löcher in den Kinderkleidungen. Gern im Kniebereich der Kinderhosen oder an den Ellenbogen der Kindershirts oder an den Nähten des Zwickels von den Unterhosen der Mädels.

Das ging eine Zeit gut, doch dann löste sich die Naht an einem Kleidungsstück oder die Jeans franste so sehr aus, dass ich sie umnähen musste. All das tat ich mit der Hand, aber erstens hielten die Nähte den ersten Waschmaschinengang nicht aus und es sah grauselig aus, obwohl ich sauber gearbeitet hatte.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich mich an ein altes Maschinchen erinnerte, die ich in Kindertagen doch auch benutzt hatte. Meine Mama hat mich von klein auf schon an den Umgang mit Nadel und Faden sowie mit der Nähmaschine herangeführt, Schnittmuster ausschneiden, Nahtzugaben umbügeln und feststecken etc. Aber das ist so lange her, dass ich es im Hinterstübchen meines Gedächtnisses vergraben hatte.

Zunächst verbrachte ich Wochen damit, Videos über das Nähen anzusehen, bis ich mich an jede noch so Kleinigkeit wieder erinnern konnte, die ich schon mal gelernt hatte. Eines Tages war es dann so weit: Ich ging in den Keller und holte meine antike Bernette zurück ins Leben. Unter fachkundiger Anleitung nahm ich mein Maschinchen auseinander, säuberte und ölte sie und setzte sie wieder zusammen. Der beste Weg, um seine technische Gefährtin kennenzulernen!

Das ist sie …

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Foto: Meine Bernie / (c) Der grüne Mami Blog

Dann begannen die Trockenübungen. Zuerst gab es für Bernie einen Satz neue Nähnadeln und qualitativ hochwertigen Garn. Mann, was für ein Unterschied! Die Nadel flog geradezu über den Stoff. Ich probierte alle Sticharten, verschiedene Stoffe mit entsprechendem Nadelwechseln durch und übte.

Das setzte Endorphine frei, die ich bisher nur vom Laufen, dem berüchtigten „Runners-High“, kannte. Doch dann kamen Tage, da wollte Bernie einfach nicht. Die Nähnadel brach ab, der Faden riß im gefühlten fünf Sekundentakt und überhaupt hatte Bernie an solchen Tagen ganz miese Laune. Die Flüche, die über meine Lippen kamen, möchte ich hier nicht wiedergeben 😉 Doch nach ein paar Einstellungsänderungen, dem Einsetzen einer neuen Nähnadel und ein paar Tropfen Öl beruhigte sie sich wieder und surrte zufrieden vor sich hin.

Einfach ist es wirklich nicht mit ihr, aber ohne sie kann ich auch nicht mehr ❤

Es gibt ja allerhand Suchtarten: nach Schoki, nach Serien oder Schlimmeres, aber dass ich jemals in meinem Leben Stoffen nicht widerstehen könnte, hätte ich nicht für möglich gehalten. Geschweige denn von den sogenannten Kurzwaren, wie z. B. Reißverschlüssen, Bügelvlies, Druckknöpfen, Borten, Spitzen, Webbänder usw. usf. Das glaubt mir im Leben keiner, der nicht selbst so etwas schon mal erfahren hat! Allein der Gang in solch Geschäfte ist ein graus – für meinen Geldbeutel 😉 Und ich dachte, Wollgeschäfte wären fies, pah!

Glücklicherweise wurde ich mit einer sehr, sehr, seeeehr großzügigen Erstausstattung zu Beginn meiner Nähliebe versorgt, aber das hindert ja das kleine Teufelchen auf der Schulter nicht daran, dir ins Ohr zu flüstern, was du nicht noch so alles gebrauchen könntest, weil du möchtest ja unbedingt noch dies und jenes nähen, ach und das hier wäre doch mal ein ganz tolles Projekt!!!!

So, genug der Erzählkunst betrieben. Es wird an der Zeit, Euch meine Erstlingswerke vorzustellen +trommelwirbeltammtammundgetöse+ Vorhang auf bitte!

Das Erste, was ich mit meiner Bernie genäht hab, war unsere Kissenbezüge von 80 x 80 cm auf 60 x 40 cm zu kürzen. Das gab viele Stoffreste und aus denen kreierte ich diese Patchwork-Kissenbezüge …

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Foto: Patchwork-Kissen / (c) Der grüne Mami Blog

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Foto: Patchwork-Kissen / (c) Der grüne Mami Blog

Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, hab ich einfach drauf los genäht, ohne groß drüber nachzudenken. Jedoch hab ich mit jedem weiteren Werk dazu gelernt. Durch die vielen freien Schnittmuster im Internet, habe ich danach weitere Kissenbezüge angefertigt, wie die hier z. B.

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Foto: Herz-Kissen / (c) Der grüne Mami Blog

Bei der Stoffwahl habe ich nur darauf geschaut, dass es anschmiegsam ist und damit fiel meine Wahl auf Jersey. Danach wollte ich noch weitere Werke ausprobieren und machte ein paar Leseknochen und ein Herzlesekissen nach..

Bei dem Herzlesekissen hatte ich zweierlei Stoffarten kombiniert: einmal Baumwolle und einmal ein Reststoff einer alten Pyjamahose +lach+

Das Nähfieber hatte mich vollends gepackt und so versuchte ich mich in Eigenregie an einer Panty. Dazu nahm ich ein ausrangiertes Modell, dass ich eh weg geben wollte und die Unterhose auseinander. Anhand des Schnitts zauberte ich dann diese Panty. Das war auch der Zeitpunkt, als ich die Seite von Ina von Pattydoo fand. Ich verschlang regelrecht ihre Blogeinträge und versuchte mich an ihren freien Schnittmustern. Auch ihre Nähvideos finde ich leicht verständlich erklärt, so dass ich mich schon bald an größere, aufwendigere Projekte wagte, aber dazu ein anderes Mal mehr 😉

Nähliebe_erste Panty

Foto: Panty / (c) Der grüne Mami Blog

Nähliebe_erster Rock

Foto: Kinderrock / (c) Der grüne Mami Blog

Ich weiß nicht mehr, wo ich im Netz das Schnittmuster (= SM) zu oben gezeigtem Kinderrock gefunden hatte +SorryandieserStelle!+ aber für die Größen meiner Mädchen hatte das SM eh nicht gepasst. Ich habe es quasi für unsere Bedürfnisse passend gemacht. Das war auch das erste Mal, dass ich einen Gummibund angenäht hatte. Ich musste einen Rock noch einmal auftrennen und neu annähen, weil mir das Gummibund ein paar Mal ausgekommen war. Was war das doch für eine Friemelei!

Nachdem meine Mädchen eine Leggings nach der anderen aufgearbeitet hatten, war es für mich an der Zeit, den nächsten Nähstepp zu gehen. Nach einigem herum probieren, bin ich mit dem Freebie von nEmadA mehr als zufrieden und meine Kinder glücklich mit ihren neuen Leggings 🙂 Ihr müsst Euch leider auf ihrer Seite ein wenig durchscrollen, bis ihr zum kostenlosen Schnittmuster gelangt, denn sie hat die Datei in der Dropbox abgelegt.

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Foto: Kinderbeanie mit Bündchen / (c) Der grüne Mami Blog

 

Darauf kam der Wunsch auf, ich möge doch bitte noch passende Mützen zu den Leggings nähen. Und so kam es, dass ich durch das kostenlose SM von Mamahoch2 das erste Mal mit Bündchen in Berührung kam. Sind doch hübsch geworden, oder? Und da das geniale Schnittmuster nicht nur was für kleine Heranwachsende ist, habe ich mir auch eine gemacht, jedoch ohne Bündchen …

Von der Seite von Suse von Mamas Sachen habe ich auch eine passende Halssocke genäht, die auf dem zweiten Bild zu sehen ist.

Tja, einmal infiziert, hört das Nähen nicht mehr auf. Ich versuchte mich an kleine Tascherl. Dazu habe ich mich am freien SM von Zinullacraft von Andrea angelehnt.

Heraus gekommen sind diese kleinen praktischen Helferlein. Aber dann hab ich mich noch mal ins Zeug gelegt und tatsächlich schaffte ich es, eine Mini Tampontasche zu nähen.

Die kam so gut an, dass ich sie direkt weiter verschenkt habe und weitere Aufträge stehen schon in Warteschleife +ggg+ Natürlich nur zum Verschenken 😉

Das Nadelmäuschen nach der Anleitung von Ina von Pattydoo habe ich gestern nachgenäht …

Naja, hübsch ist anders 😉 Ich werde mir sicher noch ein verbessertes Exemplar zulegen, zumal die Nadeln nach unten durchgehen und ich mir eine unfreiwillige Akupunktur verpasst habe +grmpf+

Das war ein Auszug meiner Nähliebe. Beim nächsten Mal gibt es noch mehr zu lesen und zu sehen 🙂

 

Seid lieb gegrüßt und lasst es Euch gut gehen!

Eure Paula

Burger und Eis am Stiel

Heute bin ich früh aufgestanden, um die aufgeschobene Arbeit endlich hinter mich zu bringen und dem Gehäkelten den letzten Schliff zu geben. Es gab vor ein paar Tagen ein Angebot bei einem Discounter für eine Heißklebepistole und Zubehör. Da hab ich natürlich sofort zugeschlagen, wo doch bei uns so viel gebastelt und Handarbeit gemacht wird.

Die Handhabung mit dem Heißkleber war weniger spektakulär als ich angenommen hatte. Ich habe mir in einem Onlineshop die Stäbchen für Eis am Stiel besorgt und dazu noch die Roncailles. Die Staberl wollten an dem Schaumstoff für das „Nocker-Eis“ (hieß das so?) und an der Füllwatte für das „Kaktus-Eis“ befestigt werden. Das ging erstaunlich gut und trocknete schnell.

Nachdem ich diesen Schritt fertig hatte und der Kleber ausgekühlt war, hab ich mich an die Arbeit gemacht, diese Miniwinzidinger mit Nadel und Faden an das fertig gehäkelte Eis und dem Burgerbun anzunähen. Das hat mich nur eine Stunde meines Lebens gekostet und es sind keine Ahnung wie viele von diesen Mikrodingern auf den Boden gefallen und ins Niemandsland verschwunden.

Das Endergebnis kann sich sehen lassen, finde ich ….

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Foto: Pommes mit Ketchup / (c) Der grüne Mami Blog

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Foto: Burger de Lux / (c) Der grüne Mami Blog

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Foto: Kaktus-Eis in seiner Entstehung / (c) Der grüne Mami Blog

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Foto: Das fertige Eissortiment / (c) Der grüne Mami Blog

 

Die Pommes und der Ketchupklecks habe ich übrigens mit der Strickliesel erarbeitet 😉 Inspirationen für die oben gezeigten Werke hab ich mir aus dem Buch „Häkel mit! – Neue Ideen aus der Kinderhäkelschule“ geholt. Ich schreib am besten bald eine Rezension darüber 😉

 

Bis bald und lasst es Euch gut gehen!

Eure Paula